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Dieser kleiner Abschnitt ist für Anfänger gedacht. Hier finden Sie alles, was notwendig ist, um den FOREX-Markt (Devisenmarkt) von Grund auf kennenzulernen. Wir empfehlen Ihnen, an unserer Schulung teilzunehmen. Sie können unser kostenloses Seminar oder den praktischen Unterricht besuchen. Im Rahmen der Schulung kommen Sie in den Genuss vieler nützlicher Informationen und Tipps. Wenn Sie Interesse an unserer Schulung oder Fragen haben, rufen Sie uns einfach an! Wir freuen uns auf Ihren Anruf. Nachdem Sie Ihre ersten Transaktionen auf dem Demo-Konto oder Handelskonto durchgeführt haben, werden Sie mehr Fragen haben als zu Beginn. Sie werden verstehen, dass die erste Stufe, die Sie erklommen haben, nur den ersten Anstieg zum Gipfel der Kunst des Tradings markiert. Ob Sie sich auf den Finanzmärkten verwirklichen können und in welcher Höhe Sie Renditen erzielen, hängt nur von Ihnen selbst ab. Sie müssen Ihren Teil leisten, wofür wir Ihnen wir Ihnen den Weg ebnen.
Den FOREX-Markt (aus dem Englischen bedeutet "foreign exchange" wörtlich übersetzt "fremdländischer Tausch") kann man mit einer gigantischen weltweiten Wechselstube vergleichen. Der Großteil der Transaktionen wird schon seit langem nicht an den Börsen, sondern direkt über das Internet durchgeführt. Der Geldwechsel erfolgt über eine Handelsplattform. Um schnell, in wenigen Sekunden, eine Währung zu einem günstigen Kurs und ohne zusätzliche Gebühren zu verkaufen und eine andere zu kaufen, müssen Sie ein spezielles Devisenkonto eröffnen und auf dem PC, Notebook, PDA oder Handy ein leicht zu bedienendes Handelsprogramm installieren. Aufgrund der täglichen Wechselkursschwankungen kann der Handel auf dem Devisenmarkt (FOREX) viel interessanter erscheinen als andere Anlagemöglichkeiten. Insbesondere gilt das, wenn Sie selbst von Zeit zu Zeit einige Faktoren überwachen. Der Devisenmarkt (FOREX) birgt jedoch, wie jeder andere Finanzmarkt, nicht nur hohe Gewinnchancen, sondern ein hohes Risiko. Alles hängt von Ihrer Vorgehensweise auf diesem Markt ab. Die professionellen Marktteilnehmer - Privatpersonen, Unternehmen, Banken, große Fonds - investieren auf dem Devisenmarkt sehr viel. Es werden Transaktionen auch in kurzen Zeitintervallen (einige Minuten oder Stunden) durchgeführt. Es soll größtmöglicher Gewinn erzielt werden. Aber viele Menschen investieren regelmäßig auf dem Devisenmarkt (FOREX) nur einen kleinen Anteil ihrer Geldmittel und führen nicht so oft Transaktionen durch. Ihr Ziel ist ein anderes: Sie möchten nicht nur einen hohen Gewinn erzielen, sondern auch ihre Ersparnisse vor der Inflation schützen und eine jährliche Rendite erzielen, die etwas höher ist als zum Beispiel die aktuellen Tagesgeldzinsen.
Geld aufs Konto einzuzahlen oder vom Konto abzuheben geht ganz einfach: Sie können das Geld von jeder beliebigen Bank überweisen, Sie können Kreditkarten (VISA, MasterCard) oder Zahlungssysteme (Webmoney, Moneybookers) benutzen.
Über eine moderne Handelsplattform kann eine große Anzahl von unterschiedlichen Währungen gehandelt werden! In erster Linie sind das die jedem bekannten sogenannten Reservewährungen: - US-Dollar (USD) - Euro (EUR) - Britisches Pfund Sterling (GBP) - Japanischer Yen (JPY) - Schweizer Franken (CHF) In den Klammern sind die standardmäßigen internationalen Bezeichnungen (ISO-Codes) angegeben. Es gibt auch weniger nachgefragte Währungen, die vielleicht nicht jeder kennt: - Australischer Dollar (AUD) - Neuseeland-Dollar (NZD) - Kanadischer Dollar (CAD) - Schwedische Krone (SEK) - Norwegische Krone (NOK) - Dänische Krone (DKK) - Südafrikanischer Rand (ZAR) Alle Währungen werden in Paaren gehandelt und sind beliebig kombinierbar. In der Regel gibt es 30 Währungspaare, die am häufigsten vorkommen. Die Hauptwährungspaare (sie machen das größte Handelsvolumen aus) sind: Euro/Dollar (EUR/USD), Britisches Pfund/Dollar (GBP/USD), Dollar/Yen (USD/JPY), und Dollar/Schweizer Franken (USD/CHF). Auch andere Währungspaare mit dem US-Dollar werden sehr oft gehandelt. Als Cross Rates werden auf dem Devisenmarkt Währungspaare, in denen der US-Dollar nicht vorkommt, bezeichnet, z.B. Euro/Britisches Pfund (EUR/GBP), Britisches Pfund/Yen (GBP/JPY), Britisches Pfund/Schweizer Franken (GBP/CHF) und so weiter. Eine der wichtigen Währungen fehlt noch: der Chinesische Renminbi (Yuan). Allerdings ist diese Währung für den Handel auf dem Devisenmarkt (FOREX) wenig geeignet, weil der chinesische Renminbi nicht frei konvertibel (tauschbar) ist. Nicht selten findet man in den Listen mit den Währungspaaren die Notierung von Gold in US-Dollar. Dieser Kurs wird als Gold-Spot (GOLD) bezeichnet. Es ist auch durchaus gerechtfertigt, dass Gold in dieser Liste vorkommt, weil Gold eigentlich ein Äquivalent zu Geld ist. Ein Konto auf dem Devisenmarkt (FOREX) ermöglicht es Ihnen, elektronische Transaktionen mit Gold durchzuführen und jede Sekunde die Änderung des Goldpreises an der Börse zu verfolgen. In der Zeit der Finanzkrise ist das Interesse an Transaktionen mit Gold sehr groß, da die Währungen der meisten Länder in unterschiedlichem Maße an Wert verlieren, was die Nachfrage nach Gold wachsen lässt.
Auf dem Devisenmarkt (FOREX) gibt es keine "Krise" im eigentlichen Sinne. Für einen Investor auf dem Devisenmarkt ist ein Wachstum der Weltwirtschaft nicht besser und nicht schlechter als eine Rezession. Der Sturz des US-Dollars, des Euros oder jeder anderen Währung ermöglicht genau so guten Gewinn wie auch der Wertzuwachs der entsprechenden Währung. In beiden Fällen lässt sich Geld verdienen. Dies ist ein wichtiger Vorteil des Devisenmarktes im Vergleich zum Aktienmarkt. Obwohl man bei sinkenden Aktienkursen auch verdienen kann, wird diese Möglichkeit von Zeit zu Zeit durch Gesetze beschränkt, um die nationalen Interessen zu schützen. Ein grundsätzliches Phänomen ist jedem Devisenspekulanten bekannt: Wir haben es immer mit einem Paar von Währungen zu tun, und wenn die eine Währung fällt, steigt dafür die andere. Deshalb sind die beiden Richtungen von Wechselkursschwankungen ("bullish" bedeutet, dass man mit tendenziell steigenden Wechselkursen rechnet: "bearish" bedeutet, dass man tendenziell mit fallenden Wechselkursen rechnet) absolut gleichgestellt. In diesem Sinne ist heute, in Zeiten der globalen Finanzkrise, die man mit der Weltwirtschaftskrise 1929 - 1933 vergleicht, der Devisenmarkt (FOREX) ein relativ sicherer Hafen.
Derzeit ist der Devisenmarkt (FOREX) der am stärksten regulierte Finanzmarkt. Der Markt wird aufgrund der Zusatzbestimmungen zur Satzung des Internationalen Währungsfonds, die in den frühen 70er Jahren des letzten Jahrhunderts während des Übergangs zu einem System der frei schwankenden Wechselkurse übernommen wurden, aber auch durch die entsprechenden Punkte der nationalen Gesetzen (Überwachung erfolgt durch spezielle Strukturen), reguliert. Das Volumen des Devisenmarktes wird auf rund ein Drittel des Volumens aller Finanztransaktionen der Welt geschätzt. Das Handelsvolumen eines Tages beträgt zwischen 1 und 3 Billionen US-Dollar. Die Währung ist die liquideste Ware: Die Nachfrage und das Angebot sind nur durch das Gesamtvolumen der sich im Umlauf befindlichen Geldmenge begrenzt. Dies und die Tatsache, dass die Banken - die Teilnehmer des Devisenmarktes (FOREX) - gesetzlich verpflichtet sind, Devisengeschäfte zu den angegebenen Marktnotierungen durchzuführen, ist für jeden Investor eine Garantie für die absolute Liquidität der Transaktionen. In der Praxis bedeutet das ganz einfach die Tatsache: Man kann eine Währung in eine andere Währung oder andere Ware umtauschen.
Der einheitliche Fluss von Devisennotierungen, die durch Informationssysteme wie Reuters Dealing, Dow Jones Telerate, EBS (European Brokerage System) und andere bereitgestellt werden, ermöglicht allen Teilnehmern aus allen Ländern und Kontinenten den gleichzeitigen Zugriff auf die gleichen Preise. Aufgrund von Zeitzonen, unterschiedlichen Arbeitszeiten von Banken und der ununterbrochenen Tätigkeit von Finanzdienstleistern in verschiedenen Teilen der Welt kann man auf dem Devisenmarkt (FOREX) 24 Stunden am Tag handeln. Für die überwiegende Mehrheit der Firmen- und Privatkunden ist die Arbeit auf dem globalen Devisenmarkt eine fortlaufende Handelszeit, die in der Nacht von Sonntag auf Montag beginnt (Neuseeland, Australien und andere Länder des Pazifik ) und am Freitag am späten Abend endet (Westküste der USA). Die großen Interbanken-Transaktionen zwischen den systembildenden Banken (den so genannten Market Makers) können auf dem Markt auch am Samstag und Sonntag durchgeführt werden. Das alles schafft einzigartige Bedingungen, die eine sofortige Preisänderung im globalen Maßstab möglich machen. Wichtige politische und wirtschaftliche Ereignisse sind eine besonders günstige Voraussetzung, um das Geld in Währungen zu investieren. Sie können jederzeit auf jede Situation schnell reagieren. Die absolute Liquidität des Marktes und die Regulierungsregeln der Banken lassen für eine beliebige Anzahl von Teilnehmern die Durchführung der gewünschten Transaktionen in kurzer Zeit, auch einschließlich der davor zu bestimmten Preisen platzierten Orders, zu. Man stellt aber fest, dass die größeren Wechselkursschwankungen auf dem Devisenmarkt (FOREX) in der Zeit zwischen 08:00 und 18:00 Uhr Berliner Zeit (wenn gleichzeitig die asiatischen und europäischen, dann die europäischen und amerikanischen Banken aktiv sind) und zwischen 01:00 und 05:00 Uhr Berliner Zeit (wenn die asiatischen Banken wieder aktiv sind) beobachtet werden.
Die Teilnehmer des Devisenmarktes (FOREX) sind die Zentralbanken, Market- Maker-Banken, Exporteure/ Importeure, Investmentgesellschaften und Hedgefonds, Versicherungsunternehmen, korporative und private Investoren sowie Unternehmensvermittler, die den Marktzugang für natürliche und juristische Personen bereit stellen.
Die Zentralbanken sind die größten Marktteilnehmer, die keine formalen Beschränkungen für eine Kursbewegung schaffen. Jedoch nehmen sie eine regulierende Rolle, in dem sie die Höhe der Leitzinsen festsetzen und auf dem offenen Markt Kauf- bzw. Verkaufstransaktionen mit den Wertpapieren durchführen, ihre Wünsche den Marktteilnehmern zum Ausdruck bringen und die Situation bewerten (die sogenannte verbale Intervention), in besonderen Fällen auch das Recht auf direkte Devisenmarktinterventionen (Kauf oder Verkauf der nationalen Währung, um weitere Verbilligung oder Teuerung zu verhindern) vorbehalten bleibt, ein. Market Maker (wörtlich: "Diejenigen, die den Markt machen") sind Banken, die selbständig die Wechselkurse für andere Marktteilnehmer stellen. Das Recht die Wechselkurse zu stellen, haben diese Organisationen aufgrund der Vereinbarung, sich an die Reihe von internationalen Standards zu halten, bekommen. Die Gesetzgebung verschiedener Länder unterscheidet sich voneinander, aber die allgemeinen Hauptanfoderungen, wie z.B. Vorhandensein einer gewissen Höhe des Kapitals auf den Reserve-Konten bei Zentralbanken, Verpflichtung einem anderen Marktteilnehmer einen Wechselkurs zu stellen und zu diesem Wechselkurs eine Transaktion (Kauf oder Verkauf), unabhängig von der vorherrschenden Markttendenz und der Aktivität von Transaktionen, durchzuführen, sind gleich.
Die Stabilität der Dienstleistungen, die durch Market Maker erbracht werden, sowie eine Reihe von Gesetzen und Verordnungen, die durch die Regulierungsbehörde erstellt wurden (z.B. FSA in Großbritannien, deren Tätigkeiten wiederum durch die Bank of England geregelt sind), plus der "Ehrenkodex", der durch Market Maker selbst geschaffen wurde, gewährleisten eine unterbrechungsfreie Funktionsweise des Marktes FOREX.
Für Firmen, die hauptsächlich exportieren oder importieren (Exporteure/ Importeure), ist die Erzielung von Gewinnen durch Devisentransaktionen kein primäres Ziel. Die Transaktionen sind notwendig, um das Kerngeschäft ausführen zu können. Versicherungsunternehmen, wie auch Hedge-Fonds, führen Transaktionen auf dem Devisenmarkt durch, um sich gegen Risiken abzusichern. Ein Unternehmen, das Produkte aus Deutschland importiert, trägt Risiken im Zusammenhang mit der möglichen Aufwertung des Euros. Um diese Risiken auszugleichen oder zu vermeiden, kann das Unternehmen im Voraus den Euro im benötigten Umfang kaufen. Investmentfonds, korporative und private Anleger möchten auf dem Devisenmarkt (FOREX) Gewinne erzielen, indem Sie unterschiedliche Währungen kaufen oder verkaufen und somit von den Wechselkursunterschieden zu unterschiedlichen Zeitpunkten profitieren. Dabei stellen Broker den Zugang zum Markt bereit, wobei die Wechselkursnotierungen von Market Makern geliefert werden.
Auf dem Devisenmarkt (FOREX) werden Wechselkurse mit einer Genauigkeit von bis zu 5 Zahlen dargestellt. Betrachten wir uns z.B. den Wechselkurs des Währungspaares GBP/USD, der 1,5719 beträgt. Dies bedeutet, dass wir für 1 Britischen Pfund etwas mehr als 1 Dollar und 57 Cent bekommen. In der Regel enthalten Wechselkurse 4 Nachkommastellen. Eine Ausnahme stellen alle Währungspaare mit dem Japanischen Yen dar. Diese Währungspaare enthalten nur 2 Nachkommastellen, z.B. der Wechselkurs des Währungspaares USD/JPY beträgt 92,54. In diesem Fall wird man für einen Dollar etwas mehr als 92 Yen bekommen, nämlich 92,54. Eine Änderung des Wechselkurses um eine Eins wird als ein Punkt oder ein Pip bezeichnet, z.B. die Wechselkurse 1,2815 und 1,2816 unterscheiden sich um einen Punkt. Eine Änderung um 100 Punkte wird als "Big Figure" bezeichnet. Für den Geldwechsel nehmen Banken Gebühren, die auf dem Devisenmarkt (FOREX) in Form von Spreads entrichtet werden. Der Spread ist die Differenz zwischen dem Kaufpreis (bid) und dem Verkaufspreis (ask). Ein Spread beträgt in der Regel ein paar Punkte, z.B. EUR/USD 1,2815/ 1,2818. Dies bedeutet, dass man einen Euro für 1,2815 verkaufen und zur gleichen Zeit einen Euro für 1,2818 kaufen kann.
Der Handel ist standardisiert. Die Währungen werden in festen Größen (Lots) gehandelt. Im amerikanischen System kauft oder verkauft man ausländische Währungen in festen Größen und in einem bestimmten Verhältnis zum US-Dollar. Wir halten uns an das europäische System, weil die meisten Transaktionen des Unternehmens TeleTRADE durch europäische Banken durchgeführt werden. Im europäischen System handelt man mit Lots in Höhe von 100.000 (in einigen Fällen 150.000) Einheiten der Währung, die bei einem Währungspaar an der ersten Stelle steht. Wenn wir z.B. mit dem Währungspaar EUR/USD handeln, so können wir 100.000 Euro (1 Lot) oder ein Vielfaches von 100.000 Euro kaufen oder verkaufen, wobei gleichzeitig die gleiche Menge US-Dollars verkauft oder gekauft wird. Sie können natürlich auch mit mehreren Lots handeln, wie z.B. mit 200.000 Euro (2 Lots), 300.000 Euro (3 Lots) usw. Die großen Zahlen können irreführend sein, denn um eine Transaktion durchführen zu können, muss man nur 1/100 der Größe des Lots haben, z.B. 1.000 Euro bei einem Lot, 2.000 Euro bei 2 Lots usw.
In der Regel, um eine Transaktion durchführen zu können, zahlt der Kunde Geld auf ein Konto beim Prinzipal (Bank oder ein Unternehmen, das den Marktzugang bereitstellt) ein. Der eigentliche Handel wird mit dem Geld des Prinzipals, der mit Hilfe eines Hebels (im Standardfall liegt der Hebel bei 1:100) den Marktzugang ermöglicht, durchgeführt. Dank dieser Möglichkeit ist der Kunde (Investor) in der Lage mit einer Summe, die um das Vielfache größer als die eigene Summe ist, zu handeln und höhere Gewinne zu erzielen. Die Geldmittel des Kunden werden als sogenannte Margin (eine Art Pfand) auf dem Konto des Prinzipals "eingefroren", solange eine Position offen ist und keine Rücktauschoperation durchgeführt worden ist. Es ist interessant und etwas ungewöhnlich, dass die Nutzung eines Hebels - entgegen der weit verbreiteten Meinung - die Risiken des Investors nicht erhöht (aber natürlich auch nicht mindert). Das ist auch verständlich: Die Höhe des Hebels wird bei der Berechnung des Gewinns oder Verlustes nicht berücksichtigt. Das Riskio und der Gewinn hängt von der festen Lot-Größe (kann nicht verändert werden) und der Anzahl von Lots. Der Hebel ermöglicht Ihnen eine kleinere Summe zu investieren. Ohne einen Hebel braucht ein Investor, um eine Position eröffnen zu können, einen Betrag von 100.000 Einheiten der Währung. Für viele wäre das ein Hindernis.
Lässt man eine Position über Nacht offen, so fällt eine Gebühr an. Diese Gebühr wird als Swap bezeichnet. Ein Swap kann sowohl positiv als auch negativ sein. Ist ein Swap positiv, so wird der Position ein bestimmter Betrag gutgeschrieben. Ist ein Swap negativ, so wird die Position mit einem bestimmten Betrag belastet. Wird eine Position eröffnet und noch am gleichen Werktag geschlossen, so wird kein Swap erhoben. Ein Swap fällt um 24:00 Sommerzeit und um 23:00 Winterzeit an. Falls die Position bis zu diesem Zeitpunkt geschlossen wird, so wird kein Swap erhoben. Lässt man eine Position nur über eine Nacht offen stehen, so beträgt ein Swap nur wenige Zehntel eines Punktes oder 2-3 Punkte. In der Nacht vom Mittwoch zum Donnerstag fällt ein dreifacher Swap (als Ausgleich für Zahlungen zwischen Banken im Zeitraum von Freitag bis Montag) an, wobei von Freitag bis Montag nur der einfache Swap berechnet wird. Bei vielen Währungspaaren ist die Swap-Gebühr nicht hoch, so dass diese Gebühr bei der Positionseröffnung nicht unbedingt berücksichtigt werden soll. Ob eine Position über Nacht offen gelassen wird oder nicht, hängt mit den Überlegungen zusammen, wie wahrscheinlich (oder unwahrscheinlich) am nächsten Tag die Kursbewegung in die richtige Richtung für den Trader erfolgen würde. Erfahrene Trader empfehlen, eine Position nicht länger als 3 Tage zu halten. Die Statistik zeigt, dass es nach 2-3 Tagen zu einer Umkehr der Kursbewegung kommt. Aus diesem Grund führen Positionen, die über einen längeren Zeitraum offen gelassen werden, fast immer zu großen Verlusten.
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